Entscheidungen in komplexen Situationen treffen!?

Wer an der Realsierung von innovativen Ideen arbeitet wird immer mal wieder an den Punkt stoßen, wo er/sie das Gefühl hat, vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr zu sehen.

  • Täglich kommen neue Informationen hinzu. Andere, die man kürzlich noch für richtig hielt, stellen sich bei genauerer Betrachtung als „gefähliches Halbwissen“ heraus.
  • Scheinbar kleine Plan-Änderung an einer Stelle verursachen umfangreichen Änderungsbedarf an anderen Stellen. Manches kann man berücksichtigen. Einiges bleibt überraschend – besonders dann, wenn vorab die Zeit zur detaillierten  Untersuchung möglicher Einflussfaktoren schlichtweg nicht zur Verfügung stand.
  • etc.

Aber Entscheidungen müssen auch unter solchen Bedingungen getroffen werden.
Welche Strategien stehen uns dafür zur Verfügung?   Und was hat „Intuition“ hier zu suchen?

Hierzu habe ich von Frau DI Birgit Mayer unlängst einen spannenden Kurz-Vortrag erhalten, den ich unten teilen möchte.  Mein Lieblings-Zitat:

„Wenn Sie intuitiv tätig sind, … dann sollen Sie eine SEHR LANGE LERN-GESCHICHTE AM RANDE DER ÜBERFORDERUNG hinter sich haben.“

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Do schools kill creativity?

Hier ein spannender Vortrag zum Thema Kreativität:

  • Wie wichtig sie uns  ist.
  • Und wie gezielt wir sie uns ab-erziehen.

Mehr dazu von Sir Ken Robinson.

All children are born artists.

• The problem is to remain an artist as we grow up!
• If you are not prepared to be wrong, you will never come up with something original!
• But in our education system, mistakes are the worst thing you can make!  
• Thus, we are educating people out of their capacities! We don‘t grow into creativity. We‘re growing out of it!

Und was bedeutet das?

  • … für  Projekte, die wir nicht mit Kollegen knapp vor der eigenen Haustüre machen?
  • … für unser eigenes Lernen? Und für das Lernen unserer Kinder?
  • … für Innovation? Und für all das, was wir uns von Innovation erwarten?

 

RESILIENZ für mehr Lernen und Innovation!

Mein Weiterbildungsprojekt 2009 war ein Kurs für Improvisationstheater an der Sommerakademie für Theater Graz.

Klingt komisch – ist es aber nicht. Denn in solchen Kursen trainiert man fernab von „offiziellen Managementthemen“ und weit weg von Frontalvorträgen gewisse Fähigkeiten, die man auch im Management gut gebrauchen kann:

Aufmerksamkeit, Schlagfertigkeit, Rythmus, Gruppendynamik, Resonanz, Fehlertoleranz, emotionale Intelligenz, etc.  

Die Kursleiterin, Michaela Obertscheider, brachte ein nettes Wort ein, das ich hier auch kurz „vorstellen“ möchte:

 RESILIENZ 
Die Fähigkeit, nach Fehlern oder Schicksalschlägen wieder aufzustehen und weiterzumachen“ so hatte sie das erklärt. Ich dachte mir, dass diese Resilienz dann wohl eine wichtige Voraussetzung für Lernen und Innovation sein muss! –> Denn aus Fehlern kann man bekannterweise lernen. Und ohne Fehler keine Innovation!

* Radikale Innovation: Fehler sind wichtig und nötig
* Erfolg heisst: Die Fehlerrate verdoppeln


Was Wiki zur Resilienz sagt: –> Resilenz