Ja, das machen wir!

Neulich wurde mein Laptop in die Knie gezwunden. Ein Defekt am Bildschirm: Schneegestöber statt Excel-Tabelle.  Desaster hoch drei. Alarmstufe rot!  Ein Fachmann musste her. Was einfach klingt, war schwer zu finden.  „Das Laptop, das müssen wir einschicken.  Das kann dauern…“ bekam ich als Antwort von diversen EDV-Experten in der näheren Umgebung. Vollkommen untragbar! Wer soll denn mehrere Wochen ohne Arbeitswerkzeug auskommen? 

Letzer Versuch:  Die Anfrage beim Computermarkt Riegler in Judenburg.  
„Ja, das machen wir!“  sagte der dortige Fachmann. 

Drei Stunden später sitzte ich nun wieder vor meinem Laptop. Der Bildschrim strahlt mir störungsfrei im neuen Glanz entgegen. Die Reparatur dauerte kurz und lag preislich im Rahmen.  Abholen konnte ich mein Laptop dann auch noch 20 Minuten nach Ladenschluss. „Damit Sie heute noch was arbeiten können!“ meinte der Inhaber – Herr Riegler – mit einem Schmunzeln im Gesicht.

Wissen Sie – vielleicht muss es nicht immer gleich die große Innovation sein. Hervorragende Dienstleistung ist auch viel wert! Und oft genauso selten zu finden…

SmartCat
Computermarkt S. Riegler
Hauptplatz 4
8750 Judenburg
www.edv-riegler.at

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Die Regeln brechen… in 2 Minuten erklärt

Erfolgreiche Unternehmen haben die Weiterentwicklung und Verbesserung ihrer bestehenden Produkte, Dienstleitungen und Prozesse im Griff.  Wenn bei der notwendigen Konzentration auf das Kerngeschäft allerdings der Wandel hin zu einer neuen Technologie verschlafen wird, dann kann’s problematisch werden.

So werden in vielen Branchen jene Unternehmen, die eine bestehende Technologie am erfolgreichsten beherrschen, bei einem technologischen Wandel oft durch komplett neue Firmen verdrängt. Nur als Beispiel: Polaroid hat den Wechsel von der Sofortbildphotographie hin zur digitalen Photographie komplett versäumt und zum Schluss Konkurs angemeldet.

Ich meine daher, dass die wirkliche Herausforderung für erfolgreiche Unternehmen nicht in der kontinuierlichen Verbesserung des Bestehenden liegt. Sondern im Entdecken und Umsetzen von „disruptiven/radikalen Innovationen“. Das sind Produkte und Dienstleistungen

  • die mit bestehenden Erkenntnissen brechen, 
  • die auf neue Technologien aufbauen und
  • mit denen oft gänzlich neue Märkte geschaffen oder erschlossen werden können.

 Disruptive Innovationen – in 2 Minuten erklärt:

FÜHRUNGSKRAFT für mehr Innovation & Lernen???

Über den „richtigen“ Führungsstil „streiten“ sich viele. Für den Innovations- und Lernbereich nicht ganz abwegig find ich folgende Notiz von Navi Radjou . Der meint (Original engl. frei übersetzt): Heute und in Zukunft braucht es Führungskräfte, die mit Vision und Herzblut führen. Führungskräfte, die…

  • mehr coachen und weniger befehlen.
  • mehr „befähigen“ und weniger „managen“.
  • anderen Respekt schenken ansatt ihn nur für sich selbst einzufordern.
  • bescheidener mit den eigenen Erfolgen umgehen und dafür ihre Mitarbeiter mehr loben.

–> Da frag ich mich manchmal, ob denn Anstand, Hausverstand und gegenseitiger Respekt heutzutage wieder in Mode kommen…
Jedenfalls wollte ich der Frage „passender Führungsstil für mehr Innovation und Lernen“ selbst auf den Grund gehen und habe mich dazu mit Mitarbeitern aus dem industriellen F&E-Bereich unterhalten. Hier eine Aussage eines Mathematikers im Entwicklungsbereich, die den Kern der Sache recht gut trifft meine ich:

„Wenn der Vorgesetzte jetzt Leute hätte, wo er besser wüsste als wir, was wir machen müssen, dann hätte er die falschen Leute.
Also ich denke, das ist für mich völlig klar, dass von mir – nicht nur von mir – von jedem hier natürlich – dass er versucht, die Dinge zu kennen und die Fähigkeiten zu haben, die er eben braucht, um die tägliche Arbeit nicht nur heute, sondern auch in drei oder fünf Jahren zu machen. (…)
Der ist der Chef, aber völlig informell. Der kommt nicht und gibt Befehle aus. Im Gegenteil. Wir haben alle  Gelegenheit – unabhängig vom hierarchischen Stand – unsere Meinung zu sagen und auch einzubringen. Und das ist sehr schön hier. Hier ist keiner da, der es besser weiß als der andere. Der Chef sagt: „Ich weiß es genauso wenig wie die anderen auch. Wir suchen gemeinsam, was sinnvoll sein könnte. Was uns voranbringen könnte. Was im Sinne der Strategie dieser Firma ist“. Und da basteln wir ja auch mit. Wir versuchen ja auch in dieser Strategiediskussion mit zu machen. Das ist ja unsere Aufgabe. Was für Technologien könnten für uns in acht oder zehn Jahren wichtig sein? Das hat auch mit Lernen zu tun.“

RESILIENZ für mehr Lernen und Innovation!

Mein Weiterbildungsprojekt 2009 war ein Kurs für Improvisationstheater an der Sommerakademie für Theater Graz.

Klingt komisch – ist es aber nicht. Denn in solchen Kursen trainiert man fernab von „offiziellen Managementthemen“ und weit weg von Frontalvorträgen gewisse Fähigkeiten, die man auch im Management gut gebrauchen kann:

Aufmerksamkeit, Schlagfertigkeit, Rythmus, Gruppendynamik, Resonanz, Fehlertoleranz, emotionale Intelligenz, etc.  

Die Kursleiterin, Michaela Obertscheider, brachte ein nettes Wort ein, das ich hier auch kurz „vorstellen“ möchte:

 RESILIENZ 
Die Fähigkeit, nach Fehlern oder Schicksalschlägen wieder aufzustehen und weiterzumachen“ so hatte sie das erklärt. Ich dachte mir, dass diese Resilienz dann wohl eine wichtige Voraussetzung für Lernen und Innovation sein muss! –> Denn aus Fehlern kann man bekannterweise lernen. Und ohne Fehler keine Innovation!

* Radikale Innovation: Fehler sind wichtig und nötig
* Erfolg heisst: Die Fehlerrate verdoppeln


Was Wiki zur Resilienz sagt: –> Resilenz

 

Die Mitarbeiter mit Ideen!?

Ich habe gerade einen interessanten HBR-Artikel zum Thema „Creative Talent“ geschickt bekommen. Darin heisst es in etwa:

Das Finden einer wirklich guten Idee – das ist der erste (aber lange nicht der letzte) Schritt auf dem Weg zur Innovation. In den meisten Unternehmen sind es einige wenige Mitarbeiter, die brauchbare Ideen hervorbringen.  Genau diese Mitarbeiter sind für Führungskräfte aber oft eine Herausforderung: Denn sie wollen ihrer Natur nach nicht geführt werden. Sie kümmern sich wenig um Titel und Hierarchien. Die Art und Weise, wie sie neue Ideen entwickeln ist meist komplex und eher unstrukturiert.

–> Dem kann ich aus eigener Erfahrung herzlichst zustimmen! Und ich denke, es macht bei aller Herausforderung Sinn, Wege und Mittel zu finden, um diese Mitarbeiter im Unternehmen zu halten und das kreative Potenzial aktiv zu nutzen!

Was kann man also tun? Auch dazu im Artikel ein paar Tipps:

  • Klar kommunizieren, wann Kreativität im Innovationsprozess gut und sinnvoll ist (bspw. in der Ideenfindungsphase) und wann es mehr Disziplin/Controlling braucht (bspw. in Markteinführungs-Phase).
  • Mitarbeiter davon überzeugen, dass sie nicht bestraft werden, wenn sie das offene Gespräch suchen oder Fehler machen.
  • Dafür sorgen, dass Manager aktiv mitarbeiten: Es fällt leichter, mit einem Vorgesetzten über Probleme zu sprechen und neue Ideen vorzuschlagen, wenn man weiß, dass dieser die Arbeit aus eigener Erfahrung kennt.

–> Was ich aus vielen Projekten und Gesprächen mit F&E-Leuten mitgenommen hab ist eben:
„Mit der Fähigkeit der Führungskraft steht und fällt ein Großteil des Innovationserfolgs.“

Mehr dazu hier –> „Leading Creative People“. 
(Der gesamte Artikel ist leider kostenpflichtig.)

Helle Köpfe – Geschickte Hände

Die Bevölkerungsstatistik zeigt’s klar und deutlich: Wir haben zu wenig Nachwuchs! Nicht nur in der Steiermark sondern in ganz Europa. Man fragt sich daher zurecht, wer  in Zukunft die Maschinen in Betrieben bedienen, Innovationszentren beleben und Wälder bewirtschaften wird! AKTIONEN SIND JETZT GEFRAGT! Hier ist eine davon:

Image-Kampagne für Nachwuchs-
förderungen bei den Lehrlingen
! Herr Ing. Josef Herk und das „Team Steiermark“ machen’s möglich… 
–> mehr dazu hier

Ingenieure braucht das Land!

Der Engpass an hoch qualifizierten Ingenieuren sorgt bei Politik und Hochschulen zwar für große Aufmerksamkeit, doch sollten sich vor allem kleine und mittelständische Betriebe vor schnelllebigen Initiativen nicht zu viel versprechen. Vielmehr sollten Unternehmen strategisch vorgehen, um sich mittel- und langfristig Ingenieure zu sichern.

  •  Was tun gegen Praxisferne an den Hochschulen und zu lange Anlernzeiten in Betrieben?
  • Die duale Ausbildung muss gezielt und attraktiv ausgebaut werden!

hier geht’s zum Artikel –> VDMA-062008-Kottmann_Ingenieure braucht das Land…